Eine Frau Die Ich Kannte

Hannes Wader

  • A
  • A7
  • Am
  • Am7
  • C
  • D
  • D7
  • F#
  • G
Tom:
D G [Verse]
D A D A Ich sah eine Frau, eine Frau die ich kannte
G D Am7 D Vor Jahren, als sie noch ein Mädchen war
D A D A Wir lernten beide, weil man irgendwas lernt
G D Am7 D Wir lernten, wie man seine Arbeit hasst!
G A Am Wir trafen uns manchmal nach Feierabend
D A F# C A7 Und Sonntags fuhren wir mit dem Bus
D A D A Draussen in' Wald in die Sonne am Baggersee
G D Am7 D Dahin wo man nichts bezahlen muss [Instrumental]
D G A A7 D D7 [Verse]
D A D A Wir wussten wohl alle beide wir würden
G D Am7 D nur den einen Sommer zusammen sein
D A D A wie teuer der Winter, und dass sich durch Kälte
G D Am7 D die Körper und Seelen zusammenzieh'n.
G A Am Wir beide besassen weder Stiefel noch Pelze
D A F# C A7 und hätten auch sonst nicht gewusst, womit man
D A D A draussen im Park auf vereisten Bänken
G D Am7 D die Gefühle füreinander warmhalten kann. [Instrumental]
D G A A7 D D7 [Verse]
D A D A Sie nahm einen Andern, und glaubte, der brächte
G D Am7 D sie besser über den Winter als ich.
D A D A Ja, so haben die Mädchen, die nichts and'res hatten
G D Am7 D als ihre Jugend, es immer gemacht!
G A Am Und wie tausend and're glaubte auch sie
D A F# C A7 ein fetter Bauch bedeute Geborgenheit
D A D A und an den Griff seiner klebrigen Finger
G D Am7 D gewöhne sie sich schon mit der Zeit. [Instrumental]
D G A A7 D D7 [Verse]
D A D A Sie blieb bei ihm, aber es ist für sie wohl
G D Am7 D immer Winter geblieben seitdem.
D A D A Ich sah ihre Hände, die Nägel zerbissen
G D Am7 D die Nagelbetten entzündet und rot
G A Am und ihre Augen sind stumpf wie bei manchen, denen
D A F# C A7 ihr Leben nicht mehr viel gilt
D A D A Augen die längst keine Träne mehr haben,
G D Am7 D die den Staub von ihren Pupillen spült.
D A D A Augen die längst keine Träne mehr haben,
G D Am7 D die den Staub von ihren Pupillen spült.
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