Dm Wo alle Straßen enden, hört unser Weg nicht auf.Gm Wohin wir uns auch wenden, die Zeit nimmt ihren Lauf.Dm Am Dm Am Das Herz, verbrannt, im Schmerz, verbannt.Gm F A7 Dm So ziehen wir verloren durch das graue Niemandsland.Gm F A7 Dm Vielleicht kehrt von uns keiner mehr zurück ins Heimatland. [Verse 2]Dm Zu Vater, Mutter, Schwester geht einzig unser Sinn.Gm Beim Kanonenorchester hier gibt es kein' Gewinn.Dm Am Dm Am Hauptmann befiehl! Auf ran ans Ziel!Gm F A7 Dm So geben wir in Treue für den Kaiser unser Blut,Gm F A7 Dm Im blutigen Gewitter der verfluchten Franzmannbrut. [Verse 3]Dm Die Feldpost ist verschollen, der Schlamm ist knöcheltief.Gm Man isst nur Wurzelknollen, es riecht der Leichenmief.Dm Am Dm Am Wir sind verlor'n, im Wind erfror'n.Gm F A7 Dm Herzliebste uns schon trennt bereits ein ganzes langes Jahr,Gm F A7 Dm doch auch im Osten braucht es Schutz vor wilder Russenschar. [Verse 4]Dm Die Wolken zieh'n nach Osten, und Dörfer steh'n in Brand,Gm Wir durften jung schon kosten des Todes bitt're Hand.Dm Am Dm Am Verbrannt das Land, in Hand, nur Sand.Gm F A7 Dm Die Augen flackern angefüllt vom grauenvollen Krieg.Gm F A7 Dm Ob ich bald wie die andren jung im kühlen Grabe lieg. [Verse 5]Dm So geh ich auf und nieder beschau die Leichenschar,Gm Die gestern um die Stunde gesund und munter war.Dm Am Dm Am Wer weiß wohin? So heiß, der Sinn!Gm F A7 Dm Wer weiß wie lange noch für mich die helle Sonne scheint.Gm F A7 Dm Ich weiß nur wenn ich sterb' um mich die brave Mutter weint.
Wo Alle Straßen Enden
Karl Sternau
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