C Wenn‘s wirklich gar nicht anders geht,G E7 Wenn mein Schrein schon beim Schreiner steht,Am E Am G C G Wenn der so hastig daran sägt, als käm‘s auf eine Stunde an,C Wenn jeder Vorwand, jede List,G E7 Ihm zu entgeh‘n, vergebens ist,Am E Am G C Wenn ich, wie ich‘s auch dreh‘ und bieg‘, den eig‘nen Tod nicht schwänzen kann,C G Sich meine Blätter herbstlich färben,Am D G Wenn‘s also wirklich angeh‘n muß,E Am Hätt‘ ich noch einen Wunsch zum Schluß:Dm G G7 C Ich möcht‘ im Stehen ster - ben. [Chorus]C Dm Wie ein Baum, den man fällt,G Am Eine Ähre im Feld,F G G7 C Möcht‘ ich im Stehen ster - ben.[Verse 2]C Wenn ich dies Haus verlassen soll,G E7 Fürcht‘ ich, geht das nicht würdevoll,Am E Am G C G Ich habe viel zu gern gelebt, Um demutsvoll bereitzusteh‘n.C Die Gnade, die ich mir erbitt‘,G E7 Ich würd‘ gern jenen letzten Schritt,Am E Am G C Wenn ich ihn nun mal gehen muß, Auf meinen eig‘nen Füßen geh‘n,C G Eh‘ Gut und Böse um mich werben,Am D G Eh‘ noch der große Streit ausbricht,E Am Ob Fegefeuer oder nicht,Dm G G7 C Möcht‘ ich im Stehen ster - ben. [Chorus]C Dm Wie ein Baum, den man fällt,G Am Eine Ähre im Feld,F G G7 C Möcht‘ ich im Stehen ster - ben. [Verse 3]C Ohne zu ahnen, welche FristG E7 Mir heute noch gegeben ist,Am E Am G C G Ohne das Flüstern wohlvertrauter Stimmen vor der Zimmertür,C Ohne zu ahnen, was man raunt,G E7 Zum Schluß nur unendlich erstaunt,Am E Am G C Wenn ich Freund Hein wie einen eis‘gen Luftzug um mich wehen spür‘.C G Zum letzten Abgang, jenem herben,Am D G Der mir so unsagbar schwerfällt,E Am Hätt‘ ich den leichtesten gewählt:Dm G G7 C Ich möcht‘ im Stehen ster - ben. [Chorus]C Dm Wie ein Baum, den man fällt,G Am Eine Ähre im Feld,F G G7 C Möcht‘ ich im Stehen ster - ben.
Wie Ein Baum Den Man Fällt
Reinhard Mey
- Am
- C
- D
- Dm
- E
- E7
- F
- G
- G7
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